Kölner EK von 1936 / Kölner EC von 1972

Obwohl es in Köln seit Mitte der 1930er Jahre eine Kunsteisbahn gab, geht es mit dem Eishockeysport lange Zeit nicht aufwärts. Einzig die Zuschauer kommen hin - und - wieder auf ihre Kosten:
1937 findet in Köln ein Vorrundentunier um die deutsche Meisterschaft statt (Sieger: Berliner SC), sowie 1944 das Spiel um Platz 3 (Düsseldorfer EG - EV Füssen 5:1).

Nach dem Zweiten Weltkrieg taucht erstmals ein Kölner Verein in der höchsten Spielklasse auf, der Kölner EK kommt allerdings in der Oberliga nicht über die Rolle des Punktelieferanten hinaus.
Von 1951 - 1956 ist der KEK nicht aktiv, spielt dann ab 1956 wieder zwei Jahre in der Oberliga, schafft jedoch nicht die Aufnahme in die Bundesliga, es folgen 10 Jahre in unteren Spielklassen.
Die beiden wichtigsten Ereignisse aus den 60er Jahren: 1967/68 spielt der Kölner EK in der 2.Liga West, der Trainer heißt Xaver Unsinn und 1968/69 gelingt demn KEK der Aufstieg in die 1.Liga.
Kurz darauf ist sogar die komplette Geschichte des Kölner Eishockeys unter dem Namen Kölner EK beendet:
Am 10.August 1972 trennt sich die Eishockeyabteilung vom Hauptverein und spielt in der Folgezeit unter dem Namen Kölner EC Die Haie seit 1973 ununterbrochen in der 1.Bundesliga DEL.

 Deutscher Meister: 1977, 1979, 1984, 1986, 1987, 1988, 1995, 2002

Deutscher Vize - Meister: 1991, 1993, 1996, 2000, 2003, 2008, 2013, 2014          Deutscher Eishockey Pokalsieger: 2004

    

Silbermedaillen - Gewinner Europapokal: 1985, 1996  /  Bronzemedaillen - Gewinner Europapokal: 1989

Spengler Cup - Gewinner: 1999  /  Mercure Cup - Gewinner: 2005 / Dolomiten Cup - Gewinner: 2009  /  Tatra Cup - Gewinner: 2011

Folgende Trikotnummern werden nicht mehr vergeben:
# 1 Peppi Heiss, # 4 Udo Kießling, # 6 Jörg Mayr, # 8 Ralf Philipp (Unfalltod), # 11 Miro Sikora, # 12 Mirco Lüdemann, # 14 Detlef Langemann, # 80 Robert Müller (Krebstod)


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